Ein Fisch aus Mullbinden mit Plastik im Magen
Nun wird der Fisch mit Plastikmüll gefüllt. Plastiktüten, Luftpolsterfolie usw. kommen nach unten, kleinere Plastikteile nach oben, damit sie durch das Guckloch sichtbar sind. Man kann auch große Plastikteile in kleinere Stücke schneiden. Danach wird das Fischgerüst (jedoch nicht das Guckloch) mit breitem Klebeband abgeklebt, der Fisch bekommt Seitenflossen und Rückenflosse aus Karton, die ebenfalls mit Klebeband ummantelt werden.
Um den fertigen Fisch später aufhängen zu können, wird jetzt mit einer spitzen Schere ein Loch in die Rückenflosse geschnitten. Ein ausreichend großes Stück Blumendraht wird durch das Loch gefädelt und dient als Haken. Wichtig ist zu überprüfen, ob der Fisch gerade hängt. Man kann das Loch versetzen, bis dies der Fall ist.
Für diesen Teil der Arbeit sollten Einweghandschuhe angezogen werden:
Mullbinden abschneiden, in Wasser einweichen und den Fisch damit umwickeln. Beim Umwickeln muss das Material geformt und geglättet werden. Man beginnt auf einer Seite (hinten) und lässt diese erst leicht antrocknen, bevor Sie man auf der anderen Seite (vorne) fortfährt. Das Guckloch im Bauch muss vorher abgedeckt werden, damit es sichtbar bleibt. Pro Fisch benötigt man ca. 1 Rolle Mullbinde und eine Trocknungszeit von mind. 24 Stunden.
Während die Fischaugen trocknen, kann man mit Hilfe der Vorlage eine Sprechblase aus Karton zuschneiden und mit einem schwarzem Plus Color Marker ein Statement zur Plastikverschmutzung in den Meeren hinzufügen. Die getrockneten weißen Fischaugen bekommen noch einen schwarzen Augenkranz (mit demselben Marker).







