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8-jährige machen Puppen

Fokus auf unterstützendes Lernen
8-jährige Schüler schreiben ein Märchen, fertigen Puppen an und führen ein Theaterstück auf - und alles im Unterricht

Helle, die Lehrerin

Lernen mit Spaß - aber mit kleinen Änderungen für's nächste Mal

'Nach Aussage der Kinder hatten sie großen Spaß bei der Verwirklichung des Projektes, und wir Lehrer konnten feststellen, dass die Kinder lerntechnisch in der Weise profitiert haben, wie wir es uns erhofft hatten. Es gibt nur eine Kleinigkeit, die man beim nächsten Mal anders machen sollte; nämlich die Dekoration der Puppen. Um lange Trockenzeiten für die Farben zu vermeiden und die Arbeit einfacher zu gestalten, hatten wir Malstifte (Kreidestifte) anstelle von flüssiger Farbe verwendet. Diese  neigten aber zum Verschmieren, sodass die selbstklebenden Mossgummi-Buchstaben nicht an ihrem Platz haften blieben, als die Puppen auf die Klassenzimmer-Bühne gebracht und 'zum Leben erweckt' wurden.'

In der 2. Klasse der Halgård School in Holstebro gab es das Unterrichts-Thema 'Märchen', das von den Kindern mit eigener Kreativität und den dazugehörigen Accessoires umgesetzt werden sollte. Die dänische Lehrerin der Kinder, Helle Østrup-Kristensen, nutzt die Möglichkeiten des unterstützenden Lernens häufig für ihren Unterricht, weil sie und ihre Kollegen von der hervorragenden Wirkung dieser Lernmethode überzeugt sind. Ein positiver Effekt zeigt sich z. B. dann, wenn der Lernstoff sehr vielschichtig ist und die Kinder mit Hilfe dieser Methode besser motiviert werden können. 
Wir haben einen Blick auf Helle's Märchen-Projekt als Unterrichts-Thema und auf ihre Gedanken und Erfahrungen hierzu geworfen. 
Die akademische Vorgabe war das Heranführen der Kinder an die Entstehung einer Geschichte in drei aufeinander aufbauenden Teilen (Anfang, Mittelteil, Ende). Dabei müssen individuelle Merkmale der handelnden Personen und externe Gegebenheiten differenziert und einbezogen werden. Zum Beispiel müssen beim Vortragen des Textes Betonung und Lautstärke den Personen und Gegebenheiten des Stückes angepasst werden.

Helle erklärte uns, das das Märchen-Thema eine gute Gelegenheit zur Integration verschiedenster Aktivitäten bietet, weil Märchen ein komplexes Produkt der Phantasie darstellen. Die Kinder sollten also zunächst einen Märchenstoff aufschreiben und diesen dann mit selbst gebastelten, lebensgroßen Puppen verschiedenster Charaktere in Szene setzen.

Als Modelle für die Puppen standen die Kinder selbst Pate. Jede Puppe wurde aus zwei Teilen Stoff-Imitat gefertigt, die aneinander geheftet und mit Zeitungspapier ausgekleidet wurden.

Die individuelle äußere Erscheinung jeder Puppenperson wurde durch Farben dargestellt, die charakteristischen Wesenszüge in Textform mit selbsthaftenden Moosgummi-Buchstaben auf der Kleidung erkennbar gemacht.

Die Kinder hatten sich die in der Gruppe erarbeiteten Stichwörter zu ihrem Märchen aufgeschrieben und dabei die dreiteilige Struktur der Geschichte (Anfang, Mittelteil, Ende) zu Grunde gelegt.

Vor der 'offiziellen' Aufführung des Stückes gab es für die Kinder Vortragsproben der Texte zum Erlernen der richtigen Akzentuierung und Lautstärke.

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